Kinder- und Jugendspiele 2015

DSCI0225

Am 14.März luden die Rhönradturnerinnen und -turner zu den Kinder- und Jugendspiele des Altmarkkreises ein. Die eingeladenen Gastvereine hatten wegen der vollen Wettkampfkalender abgesagt. Eine Erkältungswelle sorgte zusätzlich für eine Verkleinerung des Starterfeldes.
5 Turnerinnen und 2 Turner stellten sich in 4 Klassen dem Kräftemessen. Alle Teilnehmer mussten ihre Kür turnen.
Bei den jüngsten Startern im L5-Talente-Wettkampf traten Natalie Meining und Diliana Teichmann gegeneinander an. Während Diliana ihren ersten Wettkampf turnte und ein bisschen Nervenflattern zeigte, bestritt Natalie bereits ihren dritten Kürwettkampf. Beim Einturnen entschloss sie sich ihre Kür durch eine neue Elementkombination aufzuwerten. Diese üben die Turnerinnen und Turner erst seit 2 Trainingseinheiten. Beide Küren turnte sie in ihrem Leistungsvermögen. In der 2. Kür berücksichtigte sie noch Hinweise der Trainer und konnte damit sich noch leicht verbessern. Auch Diliana berücksichtigte die Hinweise und turnte die 2. Kür sauberer und konzentrierter. Mitten in ihrem Angstelement stürzte sie jedoch und musste die Kür vorzeitig beenden. Natalie Meining gewann diesen Wettkampf souverän und hätte auch in der höheren Wettkampfklasse mit um die Platzierungen kämpfen können. Diliana Teichmann stellte sich nach dem Wettkampf noch einmal ihren Schmerzen und Ängsten und turnte das Sturzelement. Respekt!
Die meisten Starter traten in der Breitensportklasse L5 gegeneinander an. Delia Weiß entschied mit Hilfe ihrer mehrjährigen Trainings- und Wettkampferfahrung diesen Wettkampf mit der schwierigsten Kür für sich. Jennifer Gratopp entschied sich wie Natalie Meining für die neu trainierte Übungskombination, um eine höhere Schwierigkeit zu erlangen. Im 2. Durchgang erreichte Sie ein Kuriosum: sie turnte sauberer, vergaß 2 Elemente und hatte dennoch eine höhere Punktzahl als im ersten Durchgang – das sollte ihr Mut machen. Ihr Mut mit der schwierigeren Kür hat sich gelohnt und wurde mit dem 2. Platz belohnt. Einziger Junge in dieser Gruppe war Lukas Kaiser. Er turnte sehr sauber und kann auf seine Entwicklung sehr stolz sein. Da er den Schwierigkeiten seiner Kontrahenten noch nichts entgensetzen konnte, belegte er Platz 3.
In den beiden letzten Wettkampfklassen gab es jeweils nur Einzelstarter, wenn auch aus unterschiedlichen Gründen und in unterschiedlicher Breite des turnerischen Könnens.
Sara Fricke gewann konkurrenzlos den Wettkampf der Freizeitsportler. 3 Turnerinnen hatten aus gesundheitlichen Gründen den Wettkampf abgesagt. Mit viel Selbstüberwindung und auch sauber zeigte sie 2 mal ihren Kürvortrag.
Als ältester und erfahrenster Starter ging Johannes Schulze nach einjähriger Startpause in der Jugendklasse L6 an den Start. Erneut stellte er seine Kür beim Einturnen um, und turnte im Gesamtwettkampf die mit Abstand schwierigste Kür. In seiner 1. Kür mussten die Kampfrichter zusätzlich nur sehr wenige Fehler bewerten. In seiner 2. Kür musste Trainer Hagen Schulze nur einmal für eine Sturzvermeidung eingreifen. Zum ersten Mal in der Geschichte der Kinder- und Jugendspiele erreichte ein Turner oder eine Turnerin eine Wettkampfwertung im zweistelligen Bereich.
Das gesamte Trainerteam ist mit dem Ergebnis dieses Wettkampfes sehr zufrieden. Alle Teilnehmer hatten es geschafft, sich im Wettkampf zu verbessern und zu steigern. Zur Siegerehrung, die Hagen Schulze gemeinsam mit Norbert Block als Vertreter des KSB durchführte, konnten alle auf ihre Leistungen stolz sein.

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